Jedes Kind ist ein Künstler…

Jedes Kind ist ein Künstler. Das Problem ist nur, ein Künstler zu bleiben, während man erwachsen wird. (Picasso)

Ich neige dazu, diesen Satz zu unterschreiben! Ich liebe Kunst (auch abstrakte) und ich liebe Kinderkunst!

Wir haben im Zyklus 1 (Kindergarten, 1./2.Klasse) eine Woche lang „mit der Schere gezeichnet“.

So nannte Henri Matisse seine Collagekunst. Gestartet sind wir mit der Lebensgeschichte von Matisse -die 2.KlässlerInnen haben uns dazu ein Bilderbuch vorgelesen. Wir haben gehört,  wie er nach einer Operation ans Bett und an den Rollstuhl gefesselt begonnen hat, statt zu malen (was sehr mühsam war) mit der Schere Formen aus Papier zu schneiden und diese auf Wände und grosse Papiere zu kleben.

  

  

Entstanden sind bunte Werke aus einfachen Formen. Und ebensolche Formen haben wir mit der Schere ins Papier gezeichnet, ohne Bleistift, frisch drauflos geschnitten. Mit den entstandenen Formen haben wir ein grosses Gemeinschaftsbild gemacht.

 

Am zweiten Halbtag war das Betrachten und Besprechen von verschiedenen Werken von Matisse und das anschliessende Gestalten eines eigenen Werkes im Stile Matisses.

  

Die Kinder haben ganz unbeschwert drauflos gestaltet und ich habe mich riesig gefreut, das kein einziges Kind gesagt hat „das kann ich nicht“ „mein Bild sieht nicht gut aus, ich brauche Hilfe“… Jeder hat geschnitten, gelegt, geklebt…

  

 

Ein weiterer Nachmittag haben wir uns mit dem Bild „die Schnecke“ von Matisse befasst. Die Kinder haben die Aufgabe bekommen aus buntem Papier verschiedene „Vielecke“ zu schneiden und diese anschliessend zu Tieren zu legen. Als letzter Schritt wurde dann eines dieser Tiere auf Papier geklebt. Auch diese Werke haben einen besonderen Reiz.

  

 

Und hier nun also, was aus den Formen entstanden ist: