Händewaschen – aktueller denn je?

Händewaschen. Eine jahrhundertealte Tradition. In der Bibel lesen wir von den Reinigungsritualen, Pilatus wusch seine Hände in Unschuld – aber auch in anderen Kulturen ist das Händewaschen ein fixer, traditioneller Bestandteil des Tagesablaufs.

Der medizinische Nutzen allerdings ist erst seit 1847 bekannt. Der österreichisch-ungarische Arzt Ignaz Semmelweis führte in seinem Krankenhaus das Händewaschen als Pflicht für das gesamte Personal ein und konnte damit die Todesfälle durch Infektionskrankheiten drastisch senken. In der Zwischenzeit gibt es mit dem 15. Oktober sogar einen Welttag des Händewaschens! Seit gut 170 Jahren also lässt sich der kausale Zusammenhang von mangelnder Hygiene und Keimübertragung wissenschaftlich nachweisen.

Das Corona-Virus und die vielen Informationen, die über die verschiedenen Medien verbreitet werden, lösten bei den Schülern und Kinder Fragen aus. Dies nahmen wir als Anlass, das Händewaschen auch mit den Schülern zu thematisieren.

Und zu üben! Das Bundesamt für Gesundheit macht es vor:

Unsere Schüler und Lehrer machen es nach. Somit sind wir bezüglich Handhygiene gemeinsam «state oft he art» und wissen nicht nur wie, sondern auch wann – und wie häufig Händewaschen Sinn macht.

Felix Hunziker / 04.03.2020